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Praxiszahnarzt Informationsportal

Behandlungen

Die meiste Unsicherheit entsteht nicht durch die Behandlung selbst, sondern durch das Nichtwissen davor. Hier stehen die Abläufe, ohne Dramatik und ohne Verharmlosung.

Zahnärztliche Instrumente aus Edelstahl auf einem sterilen Tuch, ruhiges Seitenlicht

Worum es geht

Unter zahnärztlicher Behandlung fällt alles, was am erhaltenen Zahn oder am Zahnhalteapparat gemacht wird: Karies entfernen und den Zahn wieder aufbauen, ein entzündetes Wurzelinnere behandeln, einen nicht mehr erhaltbaren Zahn entfernen, eine Entzündung des Zahnhalteapparats behandeln.

Was davon in einem einzelnen Fall ansteht, ergibt die Untersuchung. Diese Seite beschreibt die Verfahren, sie sagt niemandem, welches er braucht.

Die häufigen Verfahren

Füllung. Der von Karies betroffene Teil des Zahns wird entfernt, der Rest wieder aufgebaut. Welches Material dafür verwendet wird, ist eine eigene Frage und hängt unter anderem davon ab, wo im Mund der Zahn steht.

Wurzelbehandlung. Wenn das Gewebe im Inneren des Zahns entzündet oder abgestorben ist, wird der Wurzelkanal gereinigt, aufbereitet und gefüllt. Ziel ist, den Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen. Der Ablauf zieht sich oft über mehrere Termine.

Extraktion. Ein Zahn wird entfernt, wenn er nicht mehr erhalten werden kann. Danach stellt sich die Frage, ob und wie die Lücke versorgt wird.

Parodontitisbehandlung. Behandelt wird nicht der Zahn, sondern sein Halteapparat: Zahnfleisch und Knochen. Die Behandlung ist in Stufen aufgebaut und hat eine Nachsorge, die dazugehört und nicht optional ist.

Was in fast jedem Ablauf gleich ist

  1. Befund und Aufklärung. Was ist zu sehen, was wird vorgeschlagen, welche Alternativen gibt es, was passiert, wenn nichts gemacht wird.
  2. Betäubung, wenn nötig. Sie ist Teil der Behandlung und kein Zeichen von Schwäche, wenn man sie anspricht.
  3. Die eigentliche Behandlung, häufig in Etappen.
  4. Nachsorge. Ein Kontrolltermin gehört bei den meisten Verfahren dazu.

Was Sie fragen können

  • Was genau ist der Befund, und wie dringend ist das?
  • Wie lange dauert der Termin, und wie viele Termine sind es insgesamt?
  • Was passiert, wenn ich nichts machen lasse?
  • Woran merke ich, dass danach etwas nicht stimmt, und wen rufe ich dann an?

Ein vereinbartes Handzeichen, mit dem Sie eine Pause auslösen können, ist in vielen Praxen üblich. Danach zu fragen kostet einen Satz.