Zahnarztangst
Diese Seite behandelt niemanden und verspricht nichts. Sie sortiert, was es an Begriffen gibt, und beschreibt, worüber man in einer Praxis sprechen kann, bevor etwas passiert.

Worum es geht
Fast niemand geht besonders gern zum Zahnarzt. Zwischen dieser verbreiteten Abneigung und einer Angst, die einen Menschen jahrelang von jeder Praxis fernhält, liegt allerdings ein Unterschied, und für den zweiten Fall gibt es einen eigenen Begriff: Zahnbehandlungsangst, in ausgeprägter Form auch Dentalphobie genannt.
Diese Seite kann nicht feststellen, was bei Ihnen vorliegt, und versucht es auch nicht. Sie kann beschreiben, was es gibt.
Warum das Aufschieben ein eigenes Problem wird
Wer aus Angst nicht geht, hat nach einiger Zeit zwei Gründe, nicht zu gehen: die ursprüngliche Angst und die Sorge davor, wie der Befund inzwischen aussieht. Häufig kommt Scham dazu. Diese Verkettung ist bekannt und in vielen Praxen alltäglich; sie ist kein Grund, den Sie erklären müssten.
Worüber sich sprechen lässt
Ein Gespräch vor der Behandlung ist keine Sonderleistung, sondern normaler Teil der Aufklärung. Möglich sind zum Beispiel:
- Zu sagen, dass Sie Angst haben, bevor Sie auf dem Stuhl sitzen.
- Ein Zeichen zu vereinbaren, mit dem Sie eine Pause auslösen.
- Zu fragen, ob jeder Schritt vorher angesagt wird.
- Zu fragen, was heute passiert und was ausdrücklich nicht.
- Zu fragen, wie mit Schmerz und Betäubung umgegangen wird.
Über Verfahren, die dabei genannt werden
Im Zusammenhang mit Zahnbehandlungsangst fallen Begriffe wie Lachgas, Sedierung, Vollnarkose, Hypnose oder Verhaltenstherapie. Diese Seite sagt zu keinem dieser Verfahren, ob es sinnvoll ist, ob es für Sie in Frage kommt oder wer es anbietet. Das ist eine medizinische Entscheidung, sie setzt eine Untersuchung und ein Gespräch voraus, und sie hat je nach Verfahren eigene Voraussetzungen und Risiken.
Was diese Seite sagen kann: Sie dürfen in einer Praxis danach fragen, und Sie dürfen sich die Antwort erklären lassen, bis Sie sie verstanden haben.
Wenn die Angst der Grund ist, gar nicht erst hinzugehen
Dann ist der erste Ansprechpartner nicht unbedingt eine Zahnarztpraxis. Auch eine hausärztliche Praxis oder eine psychotherapeutische Beratungsstelle ist ein möglicher erster Schritt. Welcher Weg der richtige ist, entscheidet niemand über eine Website.
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